Der Trinkwasserkreislauf

VISION-AQUA_Wasserkreislauf_Illustration
Den größten Teil unseres Planeten bedecken die Ozeane mit ihren riesigen Wassermassen. Damit gehören sie zu den bedeutendsten Wasserspeichern der Erde. In einem stetigen Kreislauf bewegt sich dieses Wasser, angetrieben und aufrechterhalten von der Sonne und der Schwerkraft. Doch wie genau funktioniert dieser Kreislauf?

Die Sonnenstrahlung erwärmt das Wasser der Meere und Wassermoleküle steigen in großer Menge als Wasserdampf gebunden in die Atmosphäre auf. Auf dem Festland findet diese Verdunstung in geringerem Maße statt, weshalb das in der Erdatmosphäre gebundene Wasser nicht gleichmäßig über den Erdball verteilt ist.

Von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Wochen kann sich Wasser in der Atmosphäre halten – im Durchschnitt sind es etwa neun bis zehn Tage. Aufgrund der Temperaturunterschiede zwischen der Erdatmosphäre und -oberfläche kühlt der Wasserdampf wieder ab und kondensiert. Wolken bilden sich. Die feuchten Luftmassen werden durch Winde in Richtung Festland bewegt. Sobald die warmen und feuchten Luftschichten auf kalte Luft treffen, weicht die warme Luft nach oben aus und schiebt sich über die andere. Die aufsteigende Luft kühlt sich ab und verliert die Fähigkeit Wasser zu speichern. Die übersättigte Luft gibt das Wasser schließlich wieder ab und es entstehen Niederschläge in Form von Regen, Hagel oder Schnee. Die Form, in welcher der Niederschlag auf die Erde fällt, hängt von den Umgebungstemperaturen ab.

Sollten die Niederschläge direkt in Gewässer fallen, so schließt sich der Kreis und alles beginnt von vorn. Über dem Festland nimmt das Wasser aber einen anderen Weg. Dort versickert es im Grundwasser und über den Grundwasserfluss, Quellen und Flüssen gelangt es wieder in die Ozeane. In Flüssen gelangt auch das Schmelzwasser der Gletscher sowie Schnee zu den Ozeanen. Über einer Stadt niedergehendes Wasser drängt sich allerdings über Abwässer in das Netz der Kanalisation und kann nicht zur Grundwasserneubildung beisteuern.

Diesen Kreislauf nutzt die Wassergewinnung um Trinkwasser aus dem Grund-, Oberflächen- und Quellwasser zu gewinnen. Nach der Nutzung gelangt das Abwässer in Kläranlagen und fließt wieder gereinigt in die Flüsse.

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Den größten Teil unseres Planeten bedecken die Ozeane mit ihren riesigen Wassermassen. Damit gehören sie zu den bedeutendsten Wasserspeichern der Erde. In einem stetigen Kreislauf bewegt sich dieses Wasser, angetrieben und aufrechterhalten von der Sonne und der Schwerkraft. Doch wie genau funktioniert dieser Kreislauf?

Die Sonnenstrahlung erwärmt das Wasser der Meere und Wassermoleküle steigen in großer Menge als Wasserdampf gebunden in die Atmosphäre auf. Auf dem Festland findet diese Verdunstung in geringerem Maße statt, weshalb das in der Erdatmosphäre gebundene Wasser nicht gleichmäßig über den Erdball verteilt ist.

Von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Wochen kann sich Wasser in der Atmosphäre halten – im Durchschnitt sind es etwa neun bis zehn Tage. Aufgrund der Temperaturunterschiede zwischen der Erdatmosphäre und -oberfläche kühlt der Wasserdampf wieder ab und kondensiert. Wolken bilden sich. Die feuchten Luftmassen werden durch Winde in Richtung Festland bewegt. Sobald die warmen und feuchten Luftschichten auf kalte Luft treffen, weicht die warme Luft nach oben aus und schiebt sich über die andere. Die aufsteigende Luft kühlt sich ab und verliert die Fähigkeit Wasser zu speichern. Die übersättigte Luft gibt das Wasser schließlich wieder ab und es entstehen Niederschläge in Form von Regen, Hagel oder Schnee. Die Form, in welcher der Niederschlag auf die Erde fällt, hängt von den Umgebungstemperaturen ab.

Sollten die Niederschläge direkt in Gewässer fallen, so schließt sich der Kreis und alles beginnt von vorn. Über dem Festland nimmt das Wasser aber einen anderen Weg. Dort versickert es im Grundwasser und über den Grundwasserfluss, Quellen und Flüssen gelangt es wieder in die Ozeane. In Flüssen gelangt auch das Schmelzwasser der Gletscher sowie Schnee zu den Ozeanen. Über einer Stadt niedergehendes Wasser drängt sich allerdings über Abwässer in das Netz der Kanalisation und kann nicht zur Grundwasserneubildung beisteuern.

Diesen Kreislauf nutzt die Wassergewinnung um Trinkwasser aus dem Grund-, Oberflächen- und Quellwasser zu gewinnen. Nach der Nutzung gelangt das Abwässer in Kläranlagen und fließt wieder gereinigt in die Flüsse.

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